Ich beschloss, motiviert durch das 9-€-Ticket,   mein berufliches Pendeln drei Monate mit dem ÖPNV zu versuchen.

Tag 11: Zum zweiten Mal binnen zwei Tagen wurde heute bei der Heimfahrt kontrolliert. Und ja, selbst beim Preis von 9 € für ein Monatsticket erachten Einzelne das Schwarzfahren als gute Idee und vertretbares Risiko. Da fällt mir nichts mehr ein. Nichts...

Offensichtlich beginnt das Zugpersonal die Durchsetzung der FFP2-Maskenpflicht aufzugeben. Das finde ich nur halb gut.

Ich übe meinen Beruf seit mehr als 25 Jahren aus... Nicht irgendwie, sondern gern und - in aller Bescheidenheit - erfolgreich.

Was ist das, dass ich nun immer öfter Luftschlösser baue, einen Food-Truck haben möchte, oder Bildhauer sein, oder ein, zwei Jahre durchs Land wandern, oder...

Mein Luftschlossbauwunsch irritiert mich!

Ich beschloss, motiviert durch das 9-€-Ticket,   mein berufliches Pendeln drei Monate mit dem ÖPNV zu versuchen.

Tag 10: Ich durfte heute das perfekte Pendlererlebnis erfahren! Im Ernst! Ich erwischte den idealen Zeitpunkt, um von zuhause aufzubrechen. Eine Minute nach Einstieg ins Abteil fuhr der Zug los, Punkt 6:30 Uhr war Arbeitsbeginn. Nach Feierabend genauso geschmeidig in die andere Richtung... Wie oft wird es so gut laufen? Wir werden sehen!

Ich beschloss, motiviert durch das 9-€-Ticket,   mein berufliches Pendeln drei Monate mit dem ÖPNV zu versuchen.

Tag 9: während die Fahrt zur Arbeit mit der Bahn reibungslos und schnell geht, findet die Rückfahrt mit ihr gar nicht statt. Die Schaffnerin verkündet, man möge doch in den bereitstehenden Bus einsteigen.

Die Reisezeit verdoppelt sich, die Busfahrerin verfährt sich und wendet das Ungetüm in einem Wertstoffhof. Ich bin beeindruckt.

Ich beschloss, motiviert durch das 9-€-Ticket,   mein berufliches Pendeln drei Monate mit dem ÖPNV zu versuchen.

Tag 8: Erste Fahrtests am Wochenende mit dem neuen E-Scooter waren unerwartet positiv. Will ich mich dazu hinreißen lassen, "geiles Teil" zu sagen? Ja, will ich.

Die Fahrt morgens zum Bahnhof geht flott. Die Mitnahme des fahrbaren Untersatzes ist um die Uhrzeit unproblematisch. Anders der Transfer vom Bahnsteig zur Straße. Die Fahrradrinne seitlich der Treppe ist ungeeignet...

Ich beschloss, motiviert durch das 9-€-Ticket,   mein berufliches Pendeln drei Monate mit dem ÖPNV zu versuchen.

Tag 7: Heute ist wieder Home Office. Die Bestellung eines E-Scooters für die letzte Meile löste bei der in Wohngemeinschaft lebenden Herzdame ein lautes Auflachen und anschließendes Kopfschütteln aus.

Die Lieferung des E-Scooters erfolgte am Nachmittag.

Ich beschloss, motiviert durch das 9-€-Ticket,   mein berufliches Pendeln drei Monate mit dem ÖPNV zu versuchen.

Tag 6: Evtl. habe ich einen E-Scooter für die letzte Meile bestellt. Ja, das war eine wohl durchdachte und durch allerhand sachliche Argumente untermauerte Investition in meine neue Mobilität. Nein, es war kein teurer Schnellschuss.

Weil ich heute nach der Arbeit in den Baumarkt muss, fahre ich mit dem Auto...

Ich beschloss, motiviert durch das 9-€-Ticket,   mein berufliches Pendeln drei Monate mit dem ÖPNV zu versuchen.

Tag 5: Das beste Pendeln ist nicht zu pendeln. Heute ist Home Office. Dennoch treibt mich die Optimierung der letzten Meile um. Fahrräder für die Bahnhöfe scheiden aus: zu wartungsintensiv, zu viel Beschaffungsaufwand, zu wenig Stellplätze... ja, zugegeben, zu wenig Lust auf Radfahren frühmorgens, wenn ich noch kaum weiß, wie ich heisse und warum...

Ich beschloss, motiviert durch das 9-€-Ticket, mein berufliches Pendeln drei Monate mit dem ÖPNV zu versuchen.

Tag 4: Ich gehe mit angemessenem Tempo zum Zug. Mit Befremden nehme ich den leeren Bahnsteig zur Kenntnis. Überzeugt, noch zwei Minuten zu haben, gibt es keinen Grund zur Eile.

Erst im Abteil verrät mir das Fahrgastinformationsdisplay, dass wir schon seit einer Minute fahren sollten. An dieser Stelle: Danke lieber Lokführer (m/w/d) fürs Warten!

Fazit: Kenne deine Abfahrtszeiten!

Ich beschloss, motiviert durch das 9-€-Ticket, mein berufliches Pendeln drei Monate mit dem ÖPNV zu versuchen.

Tag 3: Maske dabei, Zug fährt pünktlich ab und kommt auch so an. Alles sehr entspannt. Allerdings verlängert sich die Reisezeit von und zur Arbeit um ca. 66 % ggü. dem Auto. Damit tu' ich mich schwer, zugegeben...

Das größte Einsparpotential bietet wohl der jeweilige Fußweg vom und zum Bahnhof. Ich fange an Alternativen abzuwägen.

Ich beschloss, motiviert durch das 9-€-Ticket, mein berufliches Pendeln drei Monate mit dem ÖPNV zu versuchen.

Tag 2: Nach der Hälfte der fußläufigen Strecke zum Bahnhof stelle ich akuten FFP2-Masken-Mangel fest. Dieser Umstand führt zur Nichtdurchführbarkeit der Zugfahrt zur Arbeit.

Ich kehre buchstäblich auf dem Absatz um und fahre mit dem Auto. Wohlwissend, dass im Handschuhfach FFP2 Masken lagern, die ich aber zum Autofahren nicht zwingend brauche ...

Ich beschloss, motiviert durch das 9-€-Ticket, mein berufliches Pendeln drei Monate mit dem ÖPNV zu versuchen.

Tag 1: Anruf beim Frühstück. Granatenfund am Zielbahnhof (nein, kein Spruch). Man munkelt, der Bahnverkehr würde eingestellt. Ich starte den Boliden, und fahre mit dem Auto.

Später erfahre ich, dass nur die Straßen, nicht die Bahn gesperrt wurden. Die Granaten wurden kontrolliert gesprengt.

Ankerkraut lässt sich von Nestlé kaufen. Kriegt denn keiner mehr den Hals voll?!

wordle, YESSS 

Wördl 272 2/6 🔥1

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zipperlein boosted

Ha!
Wordle...

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wordle 

Ich fange immer mit diesem Wort an.

Wördl 256 1/6 🔥1

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Ich gehe davon aus, dass mir der heutige Tag ähnlich in Erinnerung bleibt, wie der 11.9.2001...

wordle, knappe Nummer 

Wördl 247 6/6 🔥1

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